Beschichtungs-, Trocknungs- und Oberflächentechnik

Fehlerfreie Beschichtungen von Substraten erfordern nicht nur verlässlich arbeitende und leicht bedienbare Auftragswerkzeuge, wie beispielsweise Beschichtungsdüsen, sondern stellen darüber hinaus auch Anforderungen an die eingesetzten Lösemittel, z.B. deren Blasenfreiheit. Zudem sind kontrollierte Rührprozesse erforderlich, um die speziellen Eigenschaften der angesetzten Beschichtungsfluide für fehlerfreie Schichten auf Substraten sicher zu stellen. Hinzu kommt, dass die Fluidzuführung zu den eingesetzten Beschichtungswerkzeugen pulsationsfrei erfolgen muss, um fehlerfreie Filme auf Substraten zu erzeugen. Es ist somit das reproduzierbare, kontrollierte Zusammenwirken aller peripheren Prozesse eines Beschichtungsvorgangs, die beherrscht werden müssen, um Filmschichten auf Substraten mit hoher Qualität zu erreichen.

Was die Auswahl des optimalen Beschichtungsverfahrens und die Spezifikation der Beschichtungsanlage betrifft, kann dieses entweder auf der Basis von Erfahrungen in der Vergangenheit, Trial and Error (Empirik) oder aber durch analytische Berechnungen ermittelt werden. Durch moderne, analytische Berechnungsmethoden lassen sich, im Vergleich zum empirischen Vorgehen, wertvolle Zeit, Maschinen- und Mitarbeiterressourcen erheblich einsparen. Die Auslegemethoden sind heutzutage so gut entwickelt, dass auf Basis der Berechnungsergebnisse komplette Beschichtungsanlagen spezifiziert, konstruiert, gefertigt und innerhalb weniger Tage in Betrieb genommen werden können - oftmals ganz ohne Pilotversuche.

Die FMP TECHNOLOGY GMBH hat neuartige Berechnungsmethoden (z.B. Berechnung von Beschichtungsfenstern, Berechnung von Trocknungsfenstern, etc.) für unterschiedlichste Prozesse entwickelt und auf Basis der Berechnungsergebnisse zahlreiche Beschichtungswerkzeuge sowie Beschichtungs- und Trocknungsanlagen in kürzester Zeit erfolgreich in die Industrie eingeführt bzw. kundenseitig bestehende Fremd-Anlagen optimiert. Mit den FMP-Methoden ist es gleichfalls möglich, sehr schnell die optimalen rheologischen Beschichtungsfluid-Eigenschaften für unterschiedliche Anwendungsfälle quantitativ zu berechnen. Dies stellt gerade für die Chemieindustrie einen wesentlichen Vorteil dar, um - ohne zeitaufwändige Versuchsreihen - Anwendern das bestmögliche Fluid für den gewünschten Beschichtungsprozess, die gewünschte Beschichtungsgeschwindigkeit und -qualität anbieten zu können.